Roy Knocke

Dr. Roy Knocke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lepsiushaus Potsdam. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die vergleichende Genozidforschung, die Geschichte des Humanitarismus und die Moralgeschichte der extremen politischen Gewalt im 20. Jahrhundert.


CV


Roy Knocke studierte Philosophie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde 2020 mit einer Arbeit über moralische und sozialphilosophische Aspekten von Genozid an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2020 stellvertretender Direktr am Lepsiushaus Potsdam und übt seit 2013 regelmäßige Lehraufträge am Institut für Jüdische Studien und dem Historischen Institut der Universität Potsdam aus.

 

 

 

Publikationen


Herausgeberschaften


Knocke, Roy/Treß, Werner: Franz Werfel und der Genozid an den Armeniern, Europäisch-jüdische Studien Beiträge Bd. 22, Berlin: De Gruyter 2015.

Glöckner, Olaf/Knocke, Roy: Das Zeitalter der Genozide. Ursprünge, Formen und Folgen politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, Berlin: Duncker&Humblot 2017.

 

 Artikel

  • Franz Werfel als Kulturkritiker. Individualismus, Kollektivismus und die moralisch-ästhetische Stellung des Dichters, In: Knocke, Roy/Treß, Werner: Franz Werfel und der Genozid an den Armeniern, Europäisch-jüdische Studien Beiträge Bd. 22, Berlin: De Gruyter 2015, S. 44-55.

 

Nieder mit den Andersgläubigen? Religion, Gewalt und der Genozid an den Armeniern, In: Hosfeld, Rolf/Schaede, Stephan: Der Genozid an den Armeniern, Loccum 2016, S. 225-240.

Genozid als philosophisches Problem, In: Glöckner, Olaf/Knocke, Roy: Das Zeitalter der Genozide. Ursprünge, Formen und Folgen politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, Berlin: Duncker&Humblot 2017, S. 270-281.